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Unternehmen

Die Mevosys GbR wurde 2012 von dem Molekularbiologen Dr. rer. nat. Marcus Bettstetter und den Fachärzten für Pathologie PD Dr. med. Andreas Gaumann, Prof. Dr. med. Heinz Höfler, Dr. med. Thomas Richter und PD Dr. med. Stephan Schwarz-Furlan gegründet. Sitz des Unternehmens ist Kaufbeuren.

Hintergrund:
Die Identifikation neuer therapeutisch relevanter Zielstrukturen in Tumorzellen ist ein entscheidender Fortschritt in der modernen Tumortherapie und stellt eine große Herausforderung für die forschende Pharmaindustrie und deren Innovationsfähigkeit dar. Viele therapeutische Zielstrukturen sind in der Vergangenheit in Zellkultur-basierten Tumormodellen identifiziert und hinsichtlich ihres Behandlungsnutzens analysiert worden. Eines der ersten Medikamente, das im Gegensatz zu konventionellen Chemotherapeutika, die meist mit verschiedenen Proteinen des Zellzyklus interagieren und damit die Vermehrungsfähigkeit der Zellen reduzieren, ganz selektiv eine zellmembranständige Tyrosinkinase blockiert, war Herceptin®. Es konnte gezeigt werden, dass nur bestimmte Tumoren, die nämlich diese Tyrosinkinase auf der Zellmembran überexprimierten, auf eine Herceptin®-Therapie ansprechen können. Inzwischen wurden viele verschiedene Medikamente entwickelt, die bei den unterschiedlichsten Tumoren im Bereich definierter Zielstrukturen wirken können. Diese Zielstrukturen müssen dabei in einer bestimmten Konfiguration vorliegen, z.B. müssen sie Mutationen oder dürfen sie keine Mutationen aufweisen, um einen therapeutischen Nutzen zu erzielen. Die Molekularpathologie hat in den vergangenen Jahren Techniken entwickelt, um zuverlässig im Formalin-fixierten und Paraffin-eingebetteten Gewebe von Tumoren die Konfiguration dieser Zielstrukturen zu analysieren und damit zu gewährleisten, dass nur Patienten mit dem entsprechenden neuen Medikament behandelt werden, bei denen ein potentieller Nutzen zu erwarten ist. Diese Analysen werden in diagnostischen molekularpathologischen Labors durchgeführt und von diesen angeboten, sobald ein Medikament eine Zulassung durch die FDA (Food and Drug Administration) oder die EMA (European Medicines Agency) erhalten hat. Doch wie sieht es bei Medikamenten in Entwicklung oder in präklinischer Phase aus? Mevosys hat sich zum Ziel gesetzt, hier schon in einer frühen Entwicklungsphase eines gegen eine Zielstruktur gerichteten Medikaments entsprechende Testverfahren für die spätere klinisch-molekularpathologische Anwendung zu entwickeln.

Technologien
Mevosys verfügt über sämtliche Technologien, die in der modernen Molekularpathologie Anwendung finden: uni- und multiparametrische fluoreszente oder chromogene in-situ-Hybridisierung (mFISH/CISH), Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), Endpoint PCR, quantitative realtimePCR, allelspezifische bzw. mutationsspezifische PCR, quantitative Methylierungsanalysen (MethyQESD), Array-Hybridisierungen, Elektrophoresen, Fragmentanalysen, Sanger-Sequenzierungen, Pyro-Sequencing.
Durch die Möglichkeit, auf mehrere große Gewebebanken mit Tumoren und Normalgeweben unterschiedlichster Lokalisation zuzugreifen, ist Mevosys in der Lage, nicht nur molekularpathologische Tests zu entwickeln, die Eingang in die Diagnostik finden können, sondern auch Aussagen über die Häufigkeit bestimmter Veränderungen in den therapeutisch relevanten Zielstrukturen verschiedener Tumoren zu treffen. Daraus lassen sich Überlegungen zum Marktpotential eines neuen Medikaments ableiten.
 

 

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mevosys GbR

Dr.-Gutermann-Str. 6
87600 Kaufbeuren

Dr. rer. nat. Marcus Bettstetter

PD Dr. med. Andreas Gaumann

Prof. Dr. med. Heinz Höfler

Dr. med. Thomas Richter

PD Dr. med. Stephan Schwarz-Furlan

Tel.-Nr. 08341-960940
Fax-Nr. 08341-96094-26
info@mevosys.de